Die Wiese strahlt im neuen
Glanz,
ihr seht es hier bei diesem
Tanz.
Wir bauten auf und rissen
nieder,
heute steht die rosa- grün-
graue Bude wieder.
Das ganze Jahr wurde viel
geschafft,
dank freiwilliger
Arbeitskraft.
Die Stadt hat es uns
honoriert,
und stellvertretend für alle
Bodo und Rainer prämiert.
Bei der Wiese hat man es
gesehen,
wenn wir alle zusammen
stehen, dann kann was gehen.
Der Landrat und die
Staatspolitik,
die brechen Aschara das
Genick.
Unsere Aussiedler die können
ja bleiben,
durch sie hatten wir nichts
zu erleiden.
Doch ins Heim bald Asylanten
rein,
dazu sagen alle nein.
-Heulen-
Zur Tombola in diesem Jahr,
gibt es wieder ein
Spanferkel, lebend oder gar.
Vor zwei Jahren hat uns HMR
vom Schwein was abgegeben.
Im letzten Jahr konnten sie
auf der Windmühle
zwei Wochen davon leben.
Ihr kennt doch alle Heiner,
der so geizig ist wie sonst
keiner.
Er hat sicherlich das halbe
Dorf befragt,
ehe er den großen Schritt
gewagt.
Eine neuen Polo hat er sich
zugelegt.
Ob der alte wohl auch in der
Scheune steht,
bei all dem anderen alten
Gerät.
Der Autoverkäufer, der das
vollbracht,
hat nach diesem Geschäft drei
Kreuze gemacht.
Einen Maibaum zu holen ist
bei uns Brauch,
meist finden sich die Leute
auch.
Nach langem hin und langem
her,
welcher denn der beste
wär,
wird der erwählte umgelegt
und aus dem Wald zur Straße
hinbewegt.
Normal ist das kein
schwieriges Ding,
doch in diesem Jahr war der
Stamm draußen,
doch die Krone lag noch drin.
Nach einem längerem Palaver,
die Wiegleber werden das verstehen,
war's um den zweiten dann
geschehen.
Der wurde heil nach Hause
gebracht,
und stand dann an der Wiese
in all seiner Pracht.
-Heulen-
Dornis Pappe flitzt hin und
her,
doch ohne Sprit, geht auch
beim Trabbi gar nichts mehr.
Jetzt ist er stillgelegt,
weil Tobias sich nun mit
Vaters Mitsubishi fortbewegt.
Auch Renault wird niemals
Pleite gehen,
bei Heyers
muss notgedrungen
jedes Jahr ein neuer stehen.
Drei Unternehmen werden nun
genannt,
als ADIB, Winter und Werner
wohlbekannt.
Vor 10 Jahren haben sie es
vollbracht,
und eine Firma aufgemacht.
Sie mussten viele Jahre
sparsam leben,
dafür haben sie zum Jubiläum
richtig einen ausgegeben.
-Heulen-
Das Sportlerheim hatte schon
viele Pächter,
manch einer davon war gar
kein schlechter.
Die Bälle fliegen, die Männer
laufen,
jetzt gibt es von Rene Hintz
was zu saufen.
Wir wünschen Rene der Gäste
viel,
doch nicht solche wie die
Familien Dornheim,
Winter, Krauslach und Rühl.
Denn wer selbst Freibier
sausen lässt,
mit dem machst du auch sonst
kein gutes Geschäft.
-Heulen-
Bei dem nächsten Reim da gebt
gut acht,
das Wort wird vom Gedanken
zur Sau gemacht.
Katrin Winter ist hier
gemeint,
worauf sich beste Bläserin
von Aschara gut reimt.
Katrin ist zwar nicht groß,
doch die Trompete bläst sie
virtuos.
Bei Hellmanns ist Kultur im
Haus,
die Tochter singt, der Sohn
zieht sich aus.
Yvonne lies zum Gewerbefest
das Zelt erschallen,
und Christian zum Penneball
die Hüllen fallen.
Das Umziehen bleibt in
Aschara ein Sport,
die Einen kommen, die Anderen
gehen fort.
Des Glogers Thomas ist auch
einer von diesen,
er kommt heute nur noch als
Gast in die Wiesen.
Das Lux- Kostüm hing lange in
der Ecke,
wir suchten einen Nachfolger
hinter jeder Hecke.
Als Profilux zog man Torsten
Heyer zu Rate,
und er stand am Freitag bei
der Luxtaufe Pate.
Nach einer schönen langen
Rede gab er uns bekannt,
Christian Hellmann ist der
neue Lux im Ascharaer Land.
Bei Ralf und Kathleens neuem
Haus guckt oben eine Schlafmütze heraus.
Das heißt aber nicht das da
alle pennen,
beim Häusle bauen sind sie
ganz schön am rennen.
Sein Haus ist bald fertig,
man kann es schon sehen,
andere dagegen wollen nach
Grumbach gehen.
Bei Silvio gibt es noch
einiges zu tun,
doch zur Kirmes in Aschara
wird der Bau hoffentlich ruhen.
Jens Heyer wollte seinen
Blumen etwas näher sein,
deshalb zog er in Glogers
alte Wohnung ein.
-Heulen-
Die Feuerwehrsirene brauchte einen neuen Fleck,
dadurch hatten Enrico und
seine Manuela den Dreck.
In der Werbung wurde
angepriesen,
Strom kann auch aus Wasser
fliesen.
Hans- Martin und Danico
fragten sich wie kann das funktionieren,
wir werden es bei der Sirene
ausprobieren.
Zu diesem Zwecke haben sie
nicht korrekt und wie beschrieben,
ein Loch in Enricos Bad
getrieben.
Mixed Baby hat nicht
funktioniert, das habe die zwei schnell kapiert,
und sich besonnen und den
Strom ganz normal vom Netz gewonnen.
Trotz allem werden wir nicht
verzagen,
und die Kirmes zu Grabe
tragen.
Trink noch ein Tröpfchen
und tanzt bis in die Früh,
geht morgen zum Schoppen-
lasst die Sorgen zu Haus,
es lebt jeder nur einmal und
das nutzet aus!
Wir stoßen an mit viel Getose
Und schubsen um die stinkende
Schoße.
Es lebe die Kirmes, der Sex
und der Suff,
der heilige Vater, der Papst
und der Puff.
Zum Schluss noch eins:
Wenn ihr denkt aus der Kiste
da, steigen wieder Titten,
habt ihr euch ganz schön
geschnitten.
In alt hergebrachter Weise,
geht der Doktor auf die
Reise.
- Prost Gemeinde-